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#1 Geschrieben : Freitag, 20. Mai 2016 14:51:16(UTC)
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Produktkostencontrolling (CO-PC), Gemeinkostencontrolling (CO-OM), Profitcenter-Rechnung (EC-PCA) und die Ergebnis- und Marktsegmentrechnung (CO-PA) gehören zu den grundlegendsten Funktionen des SAP-Moduls Controlling (CO).

Produktkostencontrolling (CO-PC)
Die Analyse der Kosten von einzelnen Produkten findet im Produktkostencontrolling (CO-PC) statt. Durch die Kostenanalyse wird deutlich, wie eine Kalkulation für Material in der tatsächlichen Produktion genutzt wird und wie sich diese Materialkalkulation zusammensetzt. Was die wichtigsten Fragen dieser Aufgaben sind:

  • Aus welchen Kostenfaktoren setzt sich ein Erzeugnis zusammen?
  • Wie hoch ist der finanzielle Aufwand für die Herstellung eines Produkts?
  • Wie wird in der Produktion mit den tatsächlichen Kosten umgegangen und wie werden diese Kosten ausgewertet.


Profitcenter-Rechnung (EC-PCA)
Die Profitcenter-Rechnung war anfänglich ein autonomes Untermodul im Controlling – mit eigenen Einstellungen und Pfaden in der Navigation. Die Profitcenter-Rechnung wurde jedoch mit der Entstehung des neuen Hauptbuchs ab ERP-Release 6.0 zu einem Bereich der Finanzbuchhaltung.

Zunächst müssen Einstellungen im Customizing vorgenommen werden. Danach kann das Profitcenter eingesetzt werden. Die Kostenstellen und Stammdaten haben eine durchaus ähnliche Struktur. Erst nach dem Anlegen der Stammdaten können die Profitcenter genutzt werden.

Letztlich wird sichergestellt, dass die gesamte GuV nach Profitcentern aufgeteilt wird, indem Sie die wichtigen Kontierungsobjekte immer dem jeweiligen Profitcenter zuordnen. Die Profitcenter laufen danach autonom und im Hintergrund als statistische Kontierungsobjekte mit. Jede Buchung auf einem Kontierungsobjekt, welches einem Profitcenter eingegliedert ist, wird daher selbstgesteuert auf genau diesem Profitcenter dokumentiert.

Ergebnis- und Marktsegmentrechnung (CO-PA)
Wichtige Fragen, die sich ab dem Start des Verkaufs immer wieder für die Controller stellen müssen:

  • Wie viel wird von dem Produkt abgesetzt?
  • Was kostet es ein Produkt zu verkaufen- welchen Teil des Umsatzes macht das aus?
  • Wie viel wird mit dem Produkt an Umsatz generiert?
  • Welcher Deckungsbeitrag entsteht, wenn die Kosten des Projekts mit einbezogen werden?
  • Wie verändert sich der Deckungsbeitrag, wenn die Vertriebskosten obendrein mit einbezogen werden?


Das SAP-Modul CO-PA (Ergebnis- und Marktsegmentrechnung) ist für genau diese Fragestellungen besonders geeignet und sollte innerhalb des Controllings bei der Klärung aus diesem Grund auch zum Einsatz kommen.

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Gemeinkostencontrolling (CO-OM)
Die Schnittstelle zwischen Finanzbuchhaltung und dem Controlling wird als Kostenstellen- und Kostenartenrechnung bezeichnet. Als Grundelement der Finanzbuchhaltung, dienen dabei die Sachkonten. Bei Sachkonten wird zwischen Bilanz- (als Bestandskonto) und GuV-Konto (als Erfolgskonto) differenziert. Dem Hauptbuchkonto ist jede Buchung zuzuordnen. Das Hauptbuchkonto fließt direkt in die GuV oder in die Bilanz ein. Innerhalb eines eigenen Kontenplans ist jedes Konto zugeordnet. Der Kontenplan dient der Einordnung und Erfassung von finanziellen Bewegungen innerhalb der Finanzbuchhaltung. Er enthält ebenfalls die Konten für Buchungen der Finanzbuchhaltung. Analog zum Sachkonto werden die Kostenarten innerhalb des Controllings geführt. Innerhalb der Kostenartenrechnung werden alle für CO wichtigen Vorgänge (Buchung) als Kosten- und Erlösarten beobachtet. Zum Teil leiten sich die Kostenarten (als an erster Stelle stehende Kostenarten) von den Sachkonten der Finanzbuchhaltung als Ist-Kosten/Erlöse ab. Kostenarten werden sowohl als Buchungskonten des von auswärts zugewiesenen, als auch des internen Rechnungswesen verwendet. Sie weisen die Art aus, wie Kosten entstanden sind. Kostenstellen zeigen auf den Ort der Entstehung der Kosten. Sie orientieren sich dabei oft an der Organisationsstruktur einer Firma. Sie haben den Auftrag, angefallene Kosten zusammenfließen zu lassen. Gleichsam stellen sie Verantwortungsbereiche innerhalb einer Firma dar. Die anfallenden Kosten werden so - je nach Verursacher - auf die einzelnen Bereiche des Unternehmens aufgeteilt.

Controlling-Abteilung innerhalb von Firmen
Zu den Aufgaben des Controllings innerhalb einer Firma gehört es, sich mit den unterschiedlichen Kennzahlen-Systemen auseinanderzusetzen. Dabei spielen alle Zahlen eine Bedeutung, die sich mit dem Umsatz, der Menge an Aufträgen und den Eingängen von Aufträgen auseinandersetzen. Die Harmonisierung und sinnvolle Anreicherung von allen Daten, die das Unternehmen betreffen, gehören zum wesentlichen Kern des Reporting. Dafür stehen die unterschiedlichsten Tools zur Verfügung.

Weitere Quellen:
SAP CO Modul DV-Treff
thanks 1 Benutzer dankte 1 für diesen Nützlichen Beitrag.
sefaemrehan am 10.08.2016(UTC)
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von grosseb 01.08.2016 06:38:55(UTC)
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