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Nordwolf
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vor 16 Tage
Hallo zusammen,

ich stehe vor einer Herausforderung bei der Reservierung von Materialkomponenten über das Projektsystem (Netzplan). Und zwar wollen wir manche Komponenten aus dem Werksbestand übernehmen, aber eben nicht auf den Netzplan verbrauchen, sondern in den Projektbestand umbuchen (es werden später Fertigungsaufträge mit Projektbezug erstellt). Ich finde keine passende Einstellung für die Beschaffungsparameter, wenn ich sie dem Netzplan zuordne. Reservierung im Werksbestand erzeugt eine AR-Res (als Verbrauchsbuchung). Alles bereits mit Bezug zum PSP verbleibt im Einzelplanungssegment.

Im Prinzip möchte ich gern eine Art "Umbuchungsreservierung", damit das Lager weiß, welche Komponenten vom Werksbestand in den Projektbestand umzubuchen sind. Sowas gibt es aber scheinbar nicht. Im Moment müssen manuell Listen rumgeschickt werden, welche der fürs Projekt geplanten Komponenten aus dem Werksbestand umzulagern sind und welche extern gesondert beschafft werden.

Hat jemand einen ähnlichen Prozess? Wie setzt ihr das um? Habt ihr andere Ideen?

Danke, Nordwolf

Martin Preiß
vor 4 Tage
Hallo Nordwolf,

man könnte den Ablauf so verstehen:

1. Warenausgang Material für das Projekt aus Werksbestand

2. eventuelle projektspezifische Modifikation des Material (Umbau, Projektaufkleber,..)

3. Wareneingang in projektspezifischen Lagerbestand (mit unveränderter Materialnr.).

Ich würde dann probieren, das mit einem Netzplanvorgang vorausplanen und buchen, dem zwei Reservierungen zugeordnet sind:

Ein Reservierung für Entnahme aus Werksbestand und zusätzlich ein Zugang, also eine Reservierung mit negativer Menge.

Je nachdem, ob man die Warenbewegungen explizit per MIGO buchen will oder automatisch mit Vorgangsrückmeldung, ohne oder mit Retrograd-Kennzeichen.

Spricht was gegen diese Modellierung?


Nordwolf
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vor 4 Tage
Hallo Martin,

vielen Dank für den Ansatz! Habe eben ein wenig getestet. Das würde funktionieren und wäre auch gesammelt recht einfach über die MB26 buchbar.

Jetzt muss ich nur den Leuten schmackhaft machen, dass dann zwei sich mengenmäßig aufhebende Materialpositionen am Netzplan hängen.

Aber das Vorgehen würde die Anforderung auf jeden Fall erfüllen.

Danke!

Nordwolf