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Offline The_Zett  
#1 Geschrieben : Freitag, 12. April 2019 09:45:37(UTC)
The_Zett

Beiträge: 7
Germany
Hallo zusammen,

ich hab gerade ein Verständnisproblem bei der Rückmeldung von Fertigungsaufträgen und hoffe es kann mir jemand auf die Sprünge helfen (Eigenrecherche hat leider noch nichts gebracht).

Ich habe einen Fertigungsauftrag mit 3 Vorgängen die alle dem gleichen Steuerschlüssel zugeordnet sind. Im Customizing des Steuerschlüssels habe ich "Rückmeldung nicht möglich" eingetragen (zum Test um das Systemverhalten nachvollziehen zu können).

Ich hätte jetzt erwartet, bei der Rückmeldung des FA über die CO15 in einen Fehler zu laufen (da die Rückmeldung zum Steuerschlüssel ja nicht möglich ist). Der FA wird aber normal rückgemeldet, die Vorgänge des FA erhalten nur nicht den Status RÜCK (der Kopfstatus des FA allerdings schon).

Wird eine Rückmeldung also immer durchgeführt, auch wenn der Steuerschlüssel etwas anderes besagt?


Eine zweite Frage noch zum Thema.
Diesmal habe ich einen FA mit Vorgängen dessen Steuerschlüssel besagt "Rückmeldung möglich, aber nicht notwendig". Die Komponenten zum FA werden retrograd abgebucht.

Ergänze ich eine Komponente und markiere sie als retrograd abzubuchen, gibt mir das System eine Warnmeldung aus "Retrograde Entnahme: Steuerschl. PP01 sollte Rückmeldung vorsehen".

Ist diese Warnung nur als Hinweis zu betrachten, dass der Steuerschlüssel eigentlich den Eintrag "Rückmeldung vorgesehen" benötigt, wenn die Komponenten retrograd abgebucht werden sollen oder steckt da noch was anderes dahinter?

Danke schon mal für eure Hilfe!

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Offline Nordwolf  
#2 Geschrieben : Freitag, 12. April 2019 11:03:22(UTC)
Nordwolf

Beiträge: 259
Germany
Wohnort: Dresden
Hallo,

du musst grundsätzlich zwischen Rückmeldung auf Vorgangsebene und Kopfebene unterscheiden. Entweder ich melde alle Vorgänge zurück oder den gesamten FA auf Kopfebene. Beides kann man nicht kombinieren. Hast du einen Vorgang rückgemeldet, kann der FA nicht mehr auf Kopfebene rückgemeldet werden und umgekehrt.

Daher funktioniert die Kopfrückmeldung, obwohl die Vorgänge keine Rückmeldung vorsehen. In dem Beispiel wird es dir nicht möglich sein, eine Vorgangsrückmeldung mit der CO11N durchzuführen.

Und zur Warnmeldung: Das ist ja an der Stelle völlig korrekt. Du möchtest, dass eine Komponente retrograd verbraucht wird. Das geht aber nur, wenn der Vorgang auch zurückgemeldet wird. Daher warnt dich das System, dass der Steuerschlüssel des Vorgangs dazu führen kann, dass dieser Vorgang am Ende gar nicht rückgemeldet wird und damit auch kein Verbrauch stattfindet.

Gruß, Nordwolf
thanks 1 Benutzer dankte Nordwolf für diesen Nützlichen Beitrag.
The_Zett am 15.04.2019(UTC)
Offline The_Zett  
#3 Geschrieben : Montag, 15. April 2019 20:35:56(UTC)
The_Zett

Beiträge: 7
Germany
Hallo Nordwolf,

danke das hat mir bei bei meinem Verständnisproblem wirklich geholfen. Bei uns werden Fertigungsaufträge grundsätzlich über CO15 rückgemeldet. Die Komponenten erhalten im Materialstamm immer das Kennzeichen "grundsätzlich retrograd entnehmen", daher sollte die retrograde Komponentenabbuchung wohl kein Problem darstellen.

Also hat die Einstellung im Steuerschlüssel nur Auswirkung auf die retrograde Warenabbuchung bei einer Vorgangsrückmeldung über CO11N (eigentlich logisch, wenn man darüber nachdenkt)?

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