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Offline 1static  
#1 Geschrieben : Donnerstag, 23. August 2018 09:08:31(UTC)
1static

Beiträge: 6
Hallo zusammen,
wir haben folgendes Szenario:

Ein Kunde sendet uns täglich eine Vielzahl an Bestellungen. Damit daraus nicht X Aufträge mit X Lieferscheinen und Rechnungen entstehen, werden die Aufträge per EDI zusammengefasst.
Dazu wartet das System immer einen Tag lang und fasst dann um 11 Uhr alle Positionen der letzten 24h in einen Auftrag zusammen.

Die ursprüngliche Bestellnummer und Positionsnummer wird dabei in das Feld "Kundenmaterialnummer" geschrieben.

Als Bestelltext wird "Ihre Bestellung vom DD.MM.YYYY" verwendet.
Soweit so gut. ORDERS Eingang läuft eigentlich problemlos.

Jetzt wollen wir im nächsten Schritt ORDRSP zurückmelden.
Ich vermute sehr stark hier benötigt der Kunde in der Regel für jeden ursprünglichen Auftrag eine separate ORDRSP.
Das bedeutet der eine Auftrag müsste wieder aufgesplittet werden?
Benötigt er dabei die ursprüngliche Positionsnummer des Auftrags, oder ist diese nicht zwingend zur Verarbeitung notwendig?


Nächster Schritt INVOIC:
Die INVOIC kann man ja quasi gar nicht aufteilen, da es nur eine Rechnungsnummer gibt. Wie würde man in so einem Fall mit der EDI Rechnung verfahren?


Hat hier zufällig jemand Erfahrungen die er mit mir teilen kann?

Besten Gruß

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Offline radioman  
#2 Geschrieben : Montag, 27. August 2018 09:30:37(UTC)
radioman

Beiträge: 32
Hallo,

Natürlich benötigt dein Kunde die genaue Angabe, welche Bestellung und welche Position du in der ORDRSP bestätigst.

Du kannst dir das so vorstellen: Was du bei dir als VERKAUFS-Auftrag einspielst, entspricht einer EINKAUFS-Bestellung im Kundensystem. Diese Bestellung kann mehrere Positionen haben. Schickst du die ORDRSP ohne Positionsangabe, weiss sein System nicht, welche der bestellten Positionen du da bestätigst. Die Verarbeitung wurde deshalb abgebrochen.

Ein Ausnahme-Szenario wäre: Ihr vereinbart mit dem Kunden, dass ihr immer ALLE Positionen bestätigt. Dann könnte/müsste der Kunde das bei sich mit einer entsprechenden Programmierung abfangen. Ich würde aber davon abraten.

Bei der INVOIC ist das genau gleich: du machst eine Rechnung, lieferst im IDoc aber die Bestelldaten des Kunden zurück.

Gruss
Kurt


Offline SanduhrAnzeigeProgramm  
#3 Geschrieben : Mittwoch, 29. August 2018 12:50:30(UTC)
SanduhrAnzeigeProgramm

Beiträge: 669
Es wäre deutlich weniger kompliziert, wenn ihr auf das zusammenführen der IDOCS auf Auftragsebene verzichtet und einfach die Auftragszussammenführung im Hinblick auf die Lieferung nutzen würdet (= Standard).
Dann lediglich die Bestellnr und Posnr mitgeben, was ihr ja eh schon macht, und mit ausgeben in Lieferung und Faktura.
= Fertig !?
"Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten"
(Dieter Nuhr)
Offline radioman  
#4 Geschrieben : Donnerstag, 30. August 2018 09:48:48(UTC)
radioman

Beiträge: 32
Einfacher wärs definitiv, aber ich vermute mal, dass das nicht gewünscht war, um eben "nicht X Aufträge" zu haben.

Offline SanduhrAnzeigeProgramm  
#5 Geschrieben : Donnerstag, 30. August 2018 10:37:44(UTC)
SanduhrAnzeigeProgramm

Beiträge: 669
Zitat von: radioman Gehe zum zitierten Beitrag
Einfacher wärs definitiv, aber ich vermute mal, dass das nicht gewünscht war, um eben "nicht X Aufträge" zu haben.


Dann sollte jemand die "Standard- und Zukunftsfähigkeitskeule" schwingen, weil das "ich will aber weniger Aufträge im System haben", eine enorme Tragweite hat (Prozessual, Funktional, Zukunftsfähigkeit, ...)
"Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten"
(Dieter Nuhr)
Offline Free SPRO  
#6 Geschrieben : Dienstag, 11. September 2018 13:40:20(UTC)
Free SPRO

Beiträge: 56
Germany
Warum werden denn überhaupt die Bestellnummer und Position in die Kundenauftragsnummer geschrieben und nicht in die VBKD-BSTKD auf Positionsebene und VBAP-POSEX.

Die Bestellnummer für den ganzem Beleg ist in VBKD-BSTKD ohne Positionsnummer angegeben, sobald eine Positionsnummer dazukommt, ist dies natürlich dann genau dieser Position zugeordnet.

Die VBKD-BSTKD kann man dann auch als Splitkriterium für die Faktura verwenden und das wäre alles im Standard...
Offline SanduhrAnzeigeProgramm  
#7 Geschrieben : Mittwoch, 12. September 2018 11:50:33(UTC)
SanduhrAnzeigeProgramm

Beiträge: 669
Zitat von: Free SPRO Gehe zum zitierten Beitrag
Warum werden denn überhaupt die Bestellnummer und Position in die Kundenauftragsnummer geschrieben ...


Wie sagt man so schön, "der Fisch stinkt vom Kopf".
Das eigentliche Problem ist das zusammenwerfen von "Beauftragungen" in einem Auftrag, der aber eigentlich aus mehreren Beauftragungen besteht und es deshalb notwendig ist unterscheiden zu können.

Wie in meinem Post von vor 2 Wochen beschrieben, geht alles im Standard wenn man auf dieses völlig unbegründete "zusammenwerfen" im Auftarg verzichtet.
Ich möchte weniger "Stück" Belege im SAP System ist eine völlig lachhafte Begründung, für die niemand Verständnis aufbringen sollte. Wir sind doch nicht im Kindergarten! Drool

Bearbeitet vom Benutzer Mittwoch, 12. September 2018 11:52:13(UTC)  | Grund: RS

"Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten"
(Dieter Nuhr)
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