Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren müssen Sie sich Anmelden oder Registrieren.

Mitteilung

Icon
Error

Optionen
Gehe zum aktuellsten Beitrag Gehe zum letzten Ungelesenen
Offline Niko111  
#1 Geschrieben : Donnerstag, 8. November 2018 13:34:02(UTC)
Niko111

Beiträge: 3
Germany
Hallo zusammen,


ich schreibe aktuell meine Studienarbeit zum Thema Losgrößenverfahren in SAP.
Bezüglich des Themas hätte ich folgende Fragen:

1.) Gibt es bestimmte Verfahren die nur bei plangesteuerter bzw. verbrauchsgesteuerter Dispo anwendbar sind ?

(z.B. "Auffüllen bis Höchstbestand " ist nur bei plangesteuerter Dispo anwendbar--> gibt es weitere Verfahren die nur eine bestimmmte Steuerung der Dispo anwendbar sind ???)

2.) Kann mir jemand den Unterschied zwischen Monatslosgröße (MB) und Bedarfszusammenfassung 30 Kalendertage (Z3) erläutern?
(oder auch Wochenlosgröße und Bedarfszusammenfassung 7 Kalendertage ?


Ich bin über jede Hilfe dankbar. Vielen Dank schon mal im voraus.

Liebe Grüße
Niko111

Nehmen Sie an dieser Diskussion teil! SAP FORUM - SAP Community LoginHier registrieren.

Offline Nordwolf  
#2 Geschrieben : Donnerstag, 8. November 2018 13:59:47(UTC)
Nordwolf

Beiträge: 93
Germany

Hallo Niko111,

wieso soll Auffüllen bis Höchstbestand nur für plangesteuerte Dispo anwendbar sein? Klar kann ich auch bis Höchstbestand auffüllen, wenn ein Meldebestand erreicht wurde...

Ich wüsste jetzt nicht (was nicht heißt, dass es auch so ist), dass es einzelne Losgrößenverfahren gibt, die nur bei einem bestimmten Dispoverfahren anwendbar sind. Das Dispoverfahren bestimmt, wo der Bedarf her kommt und die Losgröße steuert, wie dieser gedeckt wird. Von daher an sich alles kombinierbar (wenn auch einiges vielleicht nicht sinnvoll).

Z3 ist eine Losgröße, die ihr selbst definiert habt. Das ist kein SAP-Standard. Am besten mal die Einstellungen der beiden im Customizing vergleichen.

Gruß, Nordwolf
Offline Niko111  
#3 Geschrieben : Donnerstag, 8. November 2018 15:35:04(UTC)
Niko111

Beiträge: 3
Germany
Hallo Nordwolf,

vielen Dank für deine schnelle Hilfe.

Ich hätte noch eine weiter Frage.

Ist es möglich zu sagen bei welcher Klassifizierung welches Losgrößenverfahren am sinnvollsten ist ?

(Ich nehme eine XYZ-Klassifierung vor: X-stetiger Verbrauch bis Z stark schwankender Verbrauch)


Wäre super wenn du eine Idee hättest wann welches Verfahren sinnvoll ist.


Danke !

Liebe Grüße
Niko111
Offline Zerberus  
#4 Geschrieben : Freitag, 9. November 2018 07:35:30(UTC)
Zerberus

Beiträge: 157
Hallo Niko111,

warum sollte eine XYZ-Klassifizierung auf die Wahl des Losgrößenverfahrens haben?
Das ist eine strategische Entscheidung - wenn auch zuweilen eine rein willkürliche - und sollte weitere Paramater zusätzlich berücksichtigen.

Eine XYZ-Analyse gibt dir Hinweise auf die Vorhersagbarkeit der Zukunft auf Basis rein historischer Daten. Ob sich dann die Zukunft tatsächlich so wie die Vergangenheit entwickelt hängt natürlich auch von weiteren Faktoren ab.

Rein bezogen auf XYZ-Analyse würde ich sagen, daß:
- Z-Artikel kleinere Lose umfassen sollte, da die Zukunftsprognosen schwer abzuschätzen sind
- X-Artikel ruhig größere Lose aufweisen kann, da gesicherte Prognosen erstellt werden können.

Gruß
Z

A durch X ersetzt :-)

Bearbeitet vom Benutzer Freitag, 9. November 2018 11:35:17(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

Offline Niko111  
#5 Geschrieben : Freitag, 9. November 2018 08:01:31(UTC)
Niko111

Beiträge: 3
Germany
Hallo,

meine Idee dahinter ist, dass ich je nach Klassifizierung ein geeignetes Losgrößenverfahren finde.

Also. z.B. für -AX-Teile --> Tageslosgrößen oder Verfahren nach Groff
-CZ-Teile --> Monatslosgrößen
-BY-Teile --> Exakte Losgrößenverfahren


Dann könnte ich je nach Klasse eine Empfehlung abgeben.

LG
Niko111
Offline Nordwolf  
#6 Geschrieben : Freitag, 9. November 2018 08:16:44(UTC)
Nordwolf

Beiträge: 93
Germany
Hallo Niko111,

kann mich Z generell anschließen. Für die Bestimmung des Losgrößenverfahrens sollten noch eine ganze Reihe anderer Faktoren berücksichtigt werden, z.B.:
- Bei Kaufteilen: Lieferzeiten, (Mengen-)Rabatte, Verträge, Konditionen, ...
- Bei Eigenfertigung: Produktionskapazitäten, Durchlaufzeiten, technische, räumliche, organisatorische Beschränkungen, ...

Auch ist die Frage, ob man eher Bestände am Lager haben will (da spielt auch der Sicherheitsbestand mit rein) - dann eher größere Losgrößen, häufigere Beschaffung. Oder ob man quasi Just-in-Time arbeiten will und immer möglichst bedarfsgenau den Nachschub erhalten möchte. Usw. Usf.

Eine reine Entscheidung nach der genannten Klassifikation halte ich für schwierig. Im Prinzip versucht man damit eine "automatische" Entscheidung über ein durchaus strategisch wichtiges Thema zu erhalten. Auf eine solche Automatisierung würde ich mich - wenn überhaupt - nur bei C-Teilen (also weniger wertvollen) unabhängig von XYZ verlassen.

Hilft dir wahrscheinlich bei deiner Studienarbeit nicht unbedingt weiter, aber sind Gedanken für den kritischen Ausblick am Ende ;-)

Gruß, Nordwolf
Benutzer, die gerade dieses Thema lesen
Das Forum wechseln  
Du kannst keine neue Themen in diesem Forum eröffnen.
Du kannst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge nicht löschen.
Du darfst deine Beiträge nicht editieren.
Du kannst keine Umfragen in diesem Forum erstellen.
Du kannst nicht an Umfragen teilnehmen.

- Impressum / Datenschutz -