(1) Die MD04 macht gegenüber der eigentlichen Bedarfsplanung, deren Ergebnis in der Dispoliste MD05/MD06 dargestellt wird, eine vereinfachte Umterminierungsprüfung. Weil die MD04 eben keine Bedarfsplanung macht und daher die Planungssituation "weniger gut versteht" als die Planung selbst. Es ist daher durchaus normal, dass es Abweichungen in den UT-Meldungen zwischen MD04/MD07 einerseits und und MD05/MD06 andererseits gibt
(2) Umterminierungshorizont von 100 Tagen ist meist nicht hilfreich, wenn man Bestellungen und BS-AVI weit in die Zukunft (5 Monate und mehr) anlegt. UT-Horizont = 999 wäre besser. Und sollte den beobachteten Effekt hier auch vermeiden. Ausprobieren?
Welche Vorteile erwartet Ihr hier von einem UT-Horizont von 100 Tagen anstatt 999 ?
(3) Es erscheint seltsam, wenn man bei einer Planlieferzeit von 17 Tagen mit Bestellungen und Avisen für > 100 Tage in der Zukunft arbeitet.
Wenn die Plifz realistisch ist, nimmt man sich unnötig Flexibilität und verursacht Zusatzaufwand für die Disponenten bei Änderungen der Bedarfssituation. Wenn die PLIFZ aktuell nicht realistisch ist (Lieferprobleme?), dann erscheint es sinnvoller, dies dem System mitzuteilen, indem man die PLIFZ anpasst und/oder mit Fixierungshorizonten bzw. manuellem Fix.datum arbeitet.