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Nordwolf
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vor einen Monat
Hallo zusammen,

Controlling ist nicht mein Fachgebiet... ich habe folgende Anfrage: Unser CO möchte gern für bestimmte Materialien keine Neukalkulationen mit Mengengerüst mehr durchführen. Es sollte aber möglichst die vorhandene Kalkulation mit ihrer Einteilung in Material, direkte und indirekte Kosten bestehen bleiben. Setzt man das Material aber auf "nicht kalkulieren", werden die Gesamtkosten jedoch nur als Materialkosten fortgeschrieben. Die Einteilung geht sozusagen verloren.

Gibt es eine Möglichkeit, dem Wunsch nachzukommen? Wenn ja, was müsste angepasst werden?

Bringt die Übernahmesteuerung in der Kalkulationsvariante hier etwas? Ich verstehe die Hilfe so, dass sich das nur auf untergeordnete Baugruppen bezieht...

Danke für eure Hilfe!

VG, Nordwolf

Ulrich Fahrnschon
vor einen Monat
Hallo Nordwolf,

ich verstehe noch nicht, auf welcher Ebene sich die Materialien befinden, die (warum auch immer) nicht mehr neu kalkuliert werden sollen.

Wenn du feststellst, dass sich die Übernahmesteuerung auf untergeordnete Baugruppen bezieht (was auch mein Verständnis ist), dann muss ich schlussfolgern, dass es sich bei den betreffenden Materialien um Kopfmaterialien handelt. Kann man die dann nicht im Kalkulationslauf von der Selektion ausschließen?

Und wenn du weiterhin schreibst "Setzt man das Material aber auf "nicht kalkulieren", werden die Gesamtkosten jedoch nur als Materialkosten fortgeschrieben." verstehe ich nicht, wo diese Fortschreibung - aufgrund des Hakens ohne Kostenschichtung - erfolgt.

Alternativ oder vielleicht auch ergänzend könnte man sich mal mit dem Materialstatus der betreffenden Materialien befassen.


Viele Grüße

Ulrich

Nordwolf
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vor einen Monat
Hallo Ulrich,

vielen Dank für deine Antwort. Man merkt, dass ich nicht ganz verstehe, von was ich schreibe. Leider haben wir hier keinen CO-ler zur Verfügung...

Ich versuche mal, mich ein bisschen besser auszudrücken. Die Übernahmesteuerung würde sich m.E. auf alle Baugruppen auswirken. Das CO möchte aber bestimmte Teile nicht neu kalkulieren (ich werde auch noch einmal nach dem Warum fragen... das ist mir auch nicht ganz klar). Deswegen war die Idee, die Teile auf "nicht kalkulieren" zu stellen.

Mit der Fortschreibung (mit Sicherheit nicht der richtige Begriff) meinte ich es so, dass dann aber eben keine Differenzierung zwischen Materialkosten, Lohnkosten, usw. mehr ersichtlich ist. Es wird, so wie ich das sehe, einfach der aktuelle Standardpreis weiter genutzt.

Der Gedanke ist nun, ob man die vorher berechnete Plankalkulation mit ihrer Differenzierung auf die Kostenbestandteile trotzdem irgendwie weiter nutzen kann, auch wenn das Material selbst nicht mehr neu kalkuliert wird. Wie ein "Einfrieren" sozusagen.

Ich hoffe, das war etwas Klarer... viel besser bekomme ich es nicht erklärt. Vielleicht ist der ganze Gedanke auch inhaltlicher Quatsch und nicht umsetzbar...

Gruß, Nordwolf

Ulrich Fahrnschon
vor einen Monat
Hallo Nordwolf,

ich befürchte, das wird nicht funktionieren mit dem von euch gewünschten "Wasch mich, aber mach mich nicht nass." :-)

Ich meine, verstanden zu haben, dass ihr aus früheren Kalkulationen vorhandene Kostenschichtungen bestimmter Materialien in aktuellen/künftigen Kalkulationen übergeordneter Materialien übernehmen wollt (Stichwort Kostenwälzung), ohne diese eingehenden Materialien dabei neu zu kalkulieren.

Wenn mein Verständnis richtig ist, dann sehe ich da keinen Lösungsansatz. Die Sache mit dem Materialstatus würde nicht funktionieren, weil ich da lediglich den "eingefrorenen" Materialien mitgeben könnte, dass sie nicht kalkuliert werden sollen, dann aber auch ihre Kosten nicht in ein übergeordnetes Material gewälzt würden.

Ich hatte noch eine leichte Hoffnung auf das BAdI MAT_SELECTION_CK gesetzt, mit dem laut SAP-Hinweis ein Material von der Kalkulation ausgeschlossen werden kann. Aber: "Die Methode kann die Exception MATERIAL_REJECTED setzen, womit erreicht werden kann, dass das entsprechende Material nicht kalkuliert wird. Eine Bewertung des Materials wird jedoch durchgeführt. Dies entspricht auch der Funktionalität des Kennzeichens 'Nicht kalkulieren'." Und bei diesem Kennzeichen bist du schon vorbei gekommen und hast festgestellt, wie es wirkt.

Fazit: Wenn euer Controlling das so haben will, musst du die Truppe überzeugen, dass sie künftig dann in den bzgl. der Kalkulation/Schichtung eingefrorenen Materialien gedanklich Kauf- statt Eigenfertigungsteile sehen müssen, wo es ja auch nur einen nicht geschichteten Einkaufspreis gibt.


Viele Grüße

Ulrich

Nordwolf
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vor einen Monat
Hallo Ulrich,

nochmals danke. Das bestätigt meine grundsätzlichen Gedanken, erklärt es aber besser 😃 .

Damit hast mir auf jeden Fall weitergeholfen.

Viele Grüße,

Nordwolf